Erkenntnisse aus der GEQ-AT-Studie und ihre Bedeutung für die regionale Praxis
Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen laden die steirischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen zur Online-Veranstaltung ein.
Dienstag, 17. November 2026, 14:00–15:30 Uhr
Online via Zoom (der Link wird zwei Tage vor der Veranstaltung ausgeschickt)
Referentin: Elli Scambor, Institut für Männer- und Geschlechterforschung / VMG Steiermark
Gewaltprävention beginnt nicht erst dort, wo Gewalt sichtbar wird – sie beginnt im Alltag: bei der Verteilung von Verantwortung und Care-Arbeit, bei finanziellen Abhängigkeiten, bei Entscheidungsmöglichkeiten und bei den Vorstellungen davon, welche Rollen Frauen und Männer in Familie, Partnerschaft und Gesellschaft übernehmen. Die österreichische GEQ-AT-Studie „Mit Geschlechtergerechtigkeit zu Gewaltprävention“ hat genau diese Zusammenhänge untersucht.
Elli Scambor stellt ausgewählte Ergebnisse vor und geht der Frage nach, wie Geschlechterrollen, Care- und Erwerbsarbeit, ökonomische Ressourcen und Entscheidungsmacht mit Gewalt und Gewaltprävention zusammenhängen – mit besonderem Blick auf die regionale Arbeit mit Frauen und Mädchen, Familien, Kindern und Jugendlichen sowie im Sozial- und Gesundheitsbereich. Im Anschluss gibt es ein moderiertes Gespräch und Raum für Fragen.
Anmeldung (begrenzte Teilnehmer:innenzahl, unbedingt erforderlich): zur Anmeldung auf termino.gv.at
Bitte unter „Zusatzinformation“ die Organisation angeben, in der Sie tätig sind; bei Bedarf dort auch eine Teilnahmebestätigung anfordern.
Die Veranstaltung wird von den Steirischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen im Auftrag des Landes Steiermark – Referat Familie, Erwachsenenbildung und Frauen – organisiert.